Tax Technology

  Juve Plus Effiziente Prozesse

Nach wie vor ist sie für viele Steuerpflichtige ein Dorn im Auge: die Quellensteuer. Entlastungs- und Erstattungsverfahren dauern trotz Doppelbesteuerungsabkommen lange, gelten als kompliziert und kostspielig. Das will die Europäische Union (EU) ändern. Mit der FASTER-Initiative will sie Quellensteuerverfahren innerhalb des Binnenmarktes effizienter und gleichzeitig sicherer gegenüber Steuerbetrug machen. Die großen Beratungshäuser bringen sich bereits mit digitalen Lösungen in Stellung.

  Juve Plus business meets tech

Im Juni verkündeten PricewaterhouseCoopers (PwC) und Aleph Alpha die Gründung des Joint Ventures Creance, das Unternehmen mittels KI bei der Compliance unterstützen will. Es ist ein ehrgeiziges Unterfangen, Ausgang offen.

  Juve Plus Quellensteuer

WTS und der Software-Provider Raquest zielen bei ihrer Kooperation auf Finanzinstitute ab. Das Angebot soll von der Vorabfreistellung bis hin zur Rückerstattung der Kapitalertragsteuer reichen.

  Juve Plus E-Rechnung

Ein Digitalthema, das viele Unternehmen aktuell beschäftigt, ist die Vorbereitung auf die ab 1. Januar 2025 verpflichtende E-Rechnung im B2B-Geschäft. Im Interview mit JUVE Steuermarkt äußert sich Prof. Dr. Robert Mayr, CEO der Datev, zu den Vorteilen der E-Rechnung und zum Stand der Umsetzung in Deutschland.

  Juve Plus Karriere

Gemeinsam mit Beratern von PricewaterhouseCoopers (PwC) hat die CBS International Business School am Campus Mainz zuletzt den Masterstudiengang „Steuern & Digitale Transformation“ konzipiert. Berufsbegleitend sollen Studierende ab November sowohl in steuerrechtliche als auch in digitale Themen eingeführt werden. JUVE Steuermarkt blickt zusammen mit den Initiatoren auf die Entstehung des Projekts, aber auch auf seine Herausforderungen.

Digitalisierung

WTS und Lucanet Amana vertiefen ihre langjährige Zusammenarbeit mit einer Partnerschaft. Im Gespräch mit JUVE Steuermarkt erläutert Florian Oehl, Managing-Partner und Leiter der Service Line Digital Tax bei WTS, die Hintergründe der Kooperation.

Kommentar

Zum April gibt es bei EY und WTS zwei neue technologische Führungsspitzen: André Hengst wird bei der Big-Four-Gesellschaft Leiter der Technologieberatung in der Service Line Tax. Michel Braun wird Chief AI Officer neben dem Digital-Tax-Chef Florian Oehl bei WTS. Die beiden neugeschaffenen Positionen zeigen, wie Künstliche Intelligenz (KI) die Branche umwälzt.

Umfirmierung & Umbau

Die Big-Four-Gesellschaft Ernst & Young (EY) hat in Deutschland umfirmiert und in diesem Zusammenhang auch eine eigenständige Steuerberatungsgesellschaft gegründet. Gleichzeitig strukturiert sie zum April in der Steuerberatung um und besetzt wichtige interne Rollen nach. Ein Ziel: Die Beratung in Sachen Tax Technology zu verbessern. Doch EY-Steuerchef Alexander Reiter hat noch weitere Pläne.

IT-Dienstleister

Mit der Zustimmung des Bundesrats zum Wachstumschancengesetz ist es offiziell: Zu Jahresbeginn 2025 müssen Unternehmen in Deutschland in der Lage sein, im B2B-Umfeld E-Rechnungen zu empfangen. Die Datev spricht von einem Effizienzbooster. 

ESG-Prüfung bei Beratungshäusern

Nachhaltigkeit gilt als der zentrale Wirtschaftstrend unserer Post-Postmoderne. Dem können sich auch Steuerberatungen nicht verschließen und entwickeln ESG-Angebote für Mandanten. Doch Nachhaltigkeit nur als Fremdverpflichtung wirkt nicht nachhaltig, wenn Kanzleien die eigene Medizin scheuen. Ein ESG-Check bei Kanzleien könnte für manche schmerzlich sein. Nämlich dann, wenn man neuralgische Punkte erwischt. Ein Essay über die Besonderheiten und Dilemmata bei Beratungshäusern.

KI & Steuern

Knapp ein Jahr nach Beginn des Siegeszugs von ChatGPT hat der Kampf der KI-Welten die Steuerbranche erreicht: Während PSP und WTS generative KI-Systeme entwickeln, setzt EY auf klassische KI. Hinter dem Systemstreit steht die Sorge um Sicherheit und Verlässlichkeit – und die Frage nach der Abhängigkeit von amerikanischen Softwareriesen.