Tax Technology

KI und Steuerverlage

Die Aachener Steuersoftwareschmiede Taxy.io und der Kölner Fachverlag Dr. Otto Schmidt haben eine neue generative KI-Steueranwendung auf den Markt gebracht. Die Technologie soll vor Kinderkrankheiten und Halluzinationen wie bei ChatGPT schützen und steuerlichen Content sicherer nutzbar machen. Das könnte für die Branche richtungsweisend sein.

Juve Inhouse Steuern

Was kann KI für eine Inhouse-Steuerabteilung leisten? Um das herauszufinden macht der schwäbische Maschinenbaukonzern Voith ernst und entwickelt auf Basis von OpenAI und der Technologie von ChatGPT eine eigene Anwendung, die nicht nur die Arbeit in der Steuerfunktion erleichtern soll. Steuerliches Wissen soll im ganzen Konzern abrufbar sein. JUVE Steuermarkt sprach mit Voith-Steuerchef Wolf-Dieter Mangold.

KI & Big Four

Die Big-Four-Gesellschaft Ernst & Young (EY) hat bekannt gegeben, einen Milliardenbetrag in künstliche Intelligenz investieren zu wollen. EY setzt dabei auf eine Plattformlösung mit verschiedenen Formen von KI.

Generative KI & Tax

In einer zunächst nur unternehmensinternen Version testet KPMG seit Ende August die Möglichkeiten generativer KI aus. Die hauseigene Anwendung KaiChat ist damit die Antwort auf die Allianz zwischen PricewaterhouseCoopers (PwC) und Harvey.

Tax Technology

Im August ist Sven Sistig (31) beim Kölner Tax-Tech-Unternehmen Eclear eingestiegen. Der Steuerberater leitete zuletzt die Steuerabteilung des Modeversandhändlers About You. 

Lünendonk-Studie

Laut dem Marktforschungsinstitut Lünendonk & Hossenfelder sind die 25 größten WP- und Steuerberatungsgesellschaften 2022 durchschnittlich um fast 11 Prozent gewachsen. Auch wenn der Steuermarkt dahinter etwas zurück steht, sehen die Gesellschaften in der Steuerberatung eine zentrale Rolle für die Umsätze im Geschäftsjahr 2023.

Künstliche Intelligenz

In Sachen KI werden Softwaregigant Microsoft und die Big-Four-Gesellschaft KPMG zukünftig gemeinsame Wege gehen. Ein milliardenschweres Investment in den nächsten fünf Jahren soll KPMG innerhalb der Cloud- und KI-Services voranbringen, wie KPMG heute bekannt gab.

Im Gespräch

Gut gelaunt empfängt Fritz Esterer seinen Besuch in der Münchner WTS-Zentrale. Sichtlich stolz ist der Vorstandsvorsitzende der Steuerberatungsgesellschaft auf die Räumlichkeiten, die WTS im Winter vergangenen Jahres bezogen hat – und natürlich auch auf das Geschäft seiner Einheit. Im Interview mit JUVE Steuermarkt erklärt Esterer, warum er manchmal lieber Techniker als Steuerberater einstellt, welche Rolle künstliche Intelligenz in der Beratung künftig einnehmen wird und wieso die Grenzen des Wachstums im Steuermarkt zwar für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, nicht aber für WTS gelten.

Finanzgerichtsverfahren

E-Akte, elektronischer Rechtsverkehr, hybride Verhandlungen: Die Digitalisierung der Finanzgerichte ist in vollem Gange. Und sie beeinflusst auch die Arbeit der Berater. Zwar gelten die Finanzgerichte als Pioniere, aber auch sie sind nicht alle gleich weit in Sachen Digitalisierung. Und wohin die Reise bei mündlichen Erörterungen und Verhandlungen geht, ist noch offen.

Weiterentwicklung Elster

Die Steuererklärung über das staatliche Online-Portal "Elster" soll künftig auch mit dem Handy möglich sein. Wie Luise Hölscher, Staatssekretärin im Bundesministerium der Finanzen (BMF), am Freitag in Münster der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zum Abschluss einer zweitägigen Länderfinanzministerkonferenz mitteilte, arbeitet das Ministerium derzeit an App-Lösungen.  

Abspaltung

Nur zwei Jahre nach Kanzleigründung kehren gleich drei Berater der Steuer- und Technologiekanzlei 3T.Law den Rücken. Zum 1. Juni haben sich Manuel Brühl (43), Dr. Arno Malcher (48) und Dr. Simon Sabel (42) unter dem Namen Wallberg in München selbstständig gemacht.