Umsätze

Umsatz

Warth & Klein Grant Thornton hat das Geschäftsjahr 2017/18 mit einen Umsatz von 105 Millionen Euro abgeschlossen (Vorjahr: 96,5 Mio. Euro). Damit wuchs die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft nicht nur um knapp 9 Prozent, sondern knackte erstmals auch die 100-Millionen-Euro-Marke. Mit einem Ergebnis von 38,1 Millionen Euro (Vorjahr: 35,4 Mio. Euro) entfällt der größte Teil des Umsatz zudem erstmals auf die Steuer- und Rechtsberatung.

Frankfurt

Zum 1. Januar 2019 ist der Umsatzsteuer-Spezialist Robert Prätzler in das Frankfurter PwC-Büro als Partner eingestiegen. Der 46-jährige kommt von der Big-Four-Konkurrenz EY und verstärkt das Team des Berliner Partners Götz Neuhahn, der den Bereich Indirect Taxes bei PwC leitet.

Großfusion

Die beiden Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Warth & Klein Grant Thornton und Trinavis schließen sich zusammen und firmieren ab März 2019 unter dem gemeinsamen Namen Warth & Klein Grant Thornton. Die neue Gesellschaft kommt auf einen Umsatz von rund 130 Millionen Euro und beschäftigt etwa 1.200 Mitarbeiter an zehn Standorten in Deutschland. Hauptsitz der Gesellschaft bleibt Düsseldorf.

Umsatz

Ernst & Young (EY) hat ihren Gesamtumsatz im vergangenen Geschäftsjahr hierzulande auf 1,97 Milliarden Euro gesteigert. Das entspricht einem Wachstum von 7,7 Prozent. Auch im Geschäftsfeld Steuer- und Rechtsberatung konnte der Branchenprimus seinen Vorsprung weiter ausbauen: Die Big-Four-Gesellschaft erwirtschaftete hier 685 Millionen Euro, was einer Steigerungsrate von 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Umsätze

Die Big-Four-Gesellschaft PwC hat die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. Demnach bleibt PwC Deutschlands einnahmestärkste Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, wuchs zuletzt jedoch deutlich langsamer. PwC bezieht die Zahlen stets auf die Gesamtleistung, bezieht also auch die erbrachten Leistungen mit ein, die zum Geschäftsjahresende erarbeitet, aber noch nicht abgerechnet wurden.

PKF Fasselt Schlage

PKF gehört zu den umsatzstärksten Prüfungs- und Beratungsnetzwerken in Deutschland. Im JUVE Steuermarkt-Interview spricht Thomas Rauert, Hamburger Partner bei PKF Fasselt Schlage, über Vorteile und Organisation des Netzwerks sowie die Abgrenzung zu den Big Four.

Umsatz

Deloitte legt weiter kräftig zu: Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete die Big-Four-Gesellschaft insgesamt rund 18 Prozent mehr Umsatz als im Jahr zuvor und kratzt an der 1,5 Milliarden-Euro-Marke. Damit hat Deloitte seinen Umsatz in den letzten drei Jahren nahezu verdoppelt. Anders als im vergangenen Jahr, wo Deloitte die Gesamtleistung angab, teilte die Gesellschaft in diesem Jahr wieder reine Umsatzzahlen mit.

Dubiose Kupfergeschäfte

Berliner Ermittlern haben das bislang größte bekannte Umsatzsteuerkarussell ans Licht gebracht Mehr als 50 Beschuldigte sowie mehr als 50 Firmen sollen in den Fall verwickelt sein und über 100 Millionen Euro am Fiskus vorbeigeleitet haben. Nun erging ein erstes Urteil gegen einen der Beschuldigten.

Stuttgart

Rödl & Partner baut seine Beratung bei den Themen digitale Steuerprozesse und Tax Compliance weiter aus. Zum 1. Juli hat Holger Maier (38) als Salary- Partner die fachliche Leitung des Teams am Standort Stuttgart übernommen. Maier kommt vom Maschinenbauer Voith, wo er zuletzt die Themen Umsatzsteuer und digitale Prozesse verantwortet hatte.

JUVE Top 20

Die Big Four dominieren den Steuermarkt beim Umsatz. Großkanzleien sind die mit Abstand produktivsten Einheiten. Dazwischen tummeln sich die Next Ten und weitere Beratungsgesellschaften, die ein solides Wachstum vorweisen können. Das zeigt die exklusiv von JUVE recherchierte Aufstellung der 20 umsatzstärksten deutschen Steuerberatungseinheiten.

Umsatz Next Ten

Die Next-Ten-Kanzlei Ebner Stolz hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von insgesamt knapp 200 Millionen Euro erzielt: Sie legte um 8,7 Prozent auf 196,5 Millionen Euro zu. Treiber waren die Rechtsberatung und – etwas antizyklisch im Vergleich zu den meisten anderen großen MDP-Gesellschaften – die Wirtschaftsprüfung. Die Steuer- und Steuerrechtsberatung dagegen entwickelte sich am schwächsten.