Big Four

Big Four & Geschäftsbericht

881 Millionen Euro hat die Big-Four-Gesellschaft Ernst & Young (EY) im Geschäftsjahr 2022/23 mit ihrem Steuer- und Rechtsarm erwirtschaftet. Das entspricht einem Wachstum von 14 Prozent. Damit bleibt EY Branchenprimus. Beachtlich das Wachstum im Consultingbereich: Dort konnte EY um rund 25 Prozent zulegen.

Wechsel nach Inhouse

Die Online-Bestell- und Liefer-Plattform Delivery Hero hat einen neuen Steuerchef. Dr. Christian Herbst wechselt zum Dezember von Ernst & Young (EY) an die Spitze der Steuerfunktion.

Big-Four-Umsätze

Nach Deloitte hat auch PricewaterhouseCoopers (PwC) die Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2022/23 vorgelegt. Die Big Four konnte ihren Gesamtumsatz in Deutschland deutlich steigern. Während die Unternehmensberatung überdurchschnittlich zulegte, lieferte der Steuer- und Rechtsbereich erneut ein vergleichsweise geringes Wachstum. Künftig sollen eine neue Plattformstruktur und KI-Anwendungen für frische Impulse sorgen.

KI & Big Four

Die Big-Four-Gesellschaft Ernst & Young (EY) hat bekannt gegeben, einen Milliardenbetrag in künstliche Intelligenz investieren zu wollen. EY setzt dabei auf eine Plattformlösung mit verschiedenen Formen von KI.

München

Corina Hackbarth ist zum August als assoziierte Partnerin zu Flick Gocke Schaumburg (FGS) in München zurückgekehrt. Hackbarth kommt von der Big-Four-Gesellschaft Ernst & Young (EY), zu der sie im Oktober 2022 von FGS als Non-Equity-Partnerin gewechselt war. 

Generative KI & Tax

In einer zunächst nur unternehmensinternen Version testet KPMG seit Ende August die Möglichkeiten generativer KI aus. Die hauseigene Anwendung KaiChat ist damit die Antwort auf die Allianz zwischen PricewaterhouseCoopers (PwC) und Harvey.

  Juve Plus CARVE-OUT

Das bayerische Beteiligungshaus Admetos hat das Thermostate-Geschäft des Stuttgarter Automobilzulieferers Mahle gekauft. Die Transaktion steht noch unter Vorbehalt der üblichen Genehmigungen. Der vollständige Übertrag ist Anfang nächsten Jahres zu erwarten. 

Im Gespräch mit Ulrich Ackermann

Seit gut einem Jahr ist Ulrich Ackermann bei KPMG nun für den Bereich Steuern zuständig. Er ist zufrieden mit dem, was ihm sein Vorgänger Marko Gründig hinterlassen hat. Änderungsbedarf sieht Ackermann trotzdem. Ein Gespräch über stärkere Mandantenfokussierung, die Kooperation mit Microsoft sowie vergebliche Lobbybemühungen.

Kommentar

Vielleicht hätte Ernst & Young besser einen anderen Namen für sein Anfang 2022 bekannt gewordenes und dann rüde gestopptes, 100 Millionen teures Aufspaltungsprojekt wählen sollen: „Kronos“ statt „Everest“. Der Titan hat laut griechischer Mythologie seine eigenen Kinder gefressen. Und auch der Appetit des Kapitalismus scheint nun geweckt.