Cum-Ex

Nächster Schlag

Die Cum-Ex-Beratung führt für Freshfields Bruckhaus Deringer zu immer drastischeren Einschlägen. Wie ,Süddeutsche Zeitung' und der WDR heute berichten, wurde Dr. Ulf Johannemann bereits am vergangenen Freitag in Untersuchungshaft genommen. Johannemann war bis vor kurzem Co-Chef der weltweiten Steuerpraxis der Top-Anwaltskanzlei und galt als einer der Hauptberater in diesem Segment.

Heimlicher Abgang

Dr. Ulf Johannemann, bislang Partner bei Freshfields Bruckhaus Deringer, hat die Kanzlei verlassen. Wie aus der Kanzlei verlautet, auf eigenen Wunsch. Johannemann ist einer von zwei Partnern der Kanzlei, gegen die im Zusammenhang mit den Cum-Ex-Deals ermittelt wird. Die Süddeutsche Zeitung hatte heute zuerst darüber berichtet.

Hannover

Der Förderverein Steuerrecht der Uni Hannover (VFS Hannover) hat eine Veranstaltung zum Thema Cum-Ex abgesagt. Anfang Dezember wollten Steuerfachleute aus Wissenschaft, Justiz und Politik miteinander diskutieren. Dr. Hanno Berger, eine Schlüsselfigur der Cum-Ex-Deals, sollte per Videoübertragung zugeschaltet werden. Wie die Veranstalter nun mitteilen, sei das Thema derzeit emotional extrem aufgeladen und lasse sich nicht in wenigen Stunden angemessen behandeln.

Cum-Ex-Kronzeuge

Es gibt noch viel zu klären im Cum-Ex-Verfahren, das zurzeit vor dem Bonner Landgericht läuft. Und der, der mutmaßlich das meiste zur Aufarbeitung beitragen kann, sagt heute den vierten Tag als sogenannter Kronzeuge aus. Zuletzt schilderte er, wie er und der Steuerrechtler Dr. Hanno Berger wegen mehrerer Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) zunehmend unter Druck gerieten, wie sie Richter und Wissenschaftler von sich überzeugten und schließlich, wie die Kanzlei Berger Steck & Kollegen dem Druck nicht mehr standhalten konnte und zerbrach.

Kronzeuge im Cum-Ex-Prozess

Tag 2 der Aussage des sogenannten Kronzeugen im Bonner Cum-Ex-Prozess. Es geht um die Frage, wie die Cum-Ex-Deals aufgebaut waren, was die Beteiligten wussten und wer davon profitierte. Am Ende war es ein System „Jeder bescheißt jeden“, so wird ein Ermittler im Prozess zitiert.

Cum-Ex-Kronzeuge

Erstmals offenbart ein Angehöriger des absoluten Cum-Ex-Inner-Circle vor Gericht Einblicke in die Arbeitsweise des bekannten früheren Steueranwalts Dr. Hanno Berger, in die Ursprünge und Mechanik der Beratung – und wie daraus ein Steuerprodukt wurde, das sich fast beliebig vervielfältigen ließ.

  Juve Plus Klage wegen Cum-Ex

Im Frühjahr 2018 triumphierte die Helaba noch über die Société Générale. 22,8 Millionen Euro Schadensersatz sollte die Bank wegen sogenannter Cum-Ex-Geschäfte zahlen. Doch das könnte sich nun ändern. In der zweiten Instanz weckte der Richter in einer mündlichen Verhandlung Zweifel am Urteil des Landgerichts.

Auftritt des Kronzeugen

Im Prozess gegen ehemalige Aktienhändler der HypoVereinsbank sagt heute ein prominenter Zeuge aus. Der ehemalige Großkanzleianwalt spielte lange eine wesentliche Rolle in den Cum-Ex-Geschäften, um die es bei dem Prozess vor dem Landgericht Bonn geht. Heute gilt der Berater als Kronzeuge der Anklage und soll detaillierte Einblicke geben, wie das Netzwerk zwischen Banken, Brokern und Beratern funktioniert hat.

Best of JUVE Steuermarkt

Viele halten ihn für den Mastermind hinter den Cum-Ex-Deals, die mittlerweile als einer der größten Steuerskandale der deutschen Geschichte gelten. Im Interview mit JUVE Steuermarkt antwortet Hanno Berger auf seine Kritiker – und nimmt Stellung zum jüngsten Urteil des Finanzgerichts Köln in Sachen Cum-Ex.

Cum-Ex-Deals

Mit hoch komplizierten Aktiendeals haben Banker und Broker den Staat jahrelang um Steuern in Milliardenhöhe geprellt. Die Justiz kommt immer mehr Fällen auf die Spur und will die Beteiligten zur Kasse bitten. Dazu wurde auch die Zahl der Ermittler aufgestockt. Für den Staat geht es um 499 Verdachtsfälle mit einem Volumen von 5,5 Milliarden Euro.

  Juve Plus Auftakt im Strafprozess

Vor dem Landgericht Bonn ist gestern der Prozess gegen zwei ehemalige Aktienhändler der Hypovereinsbank (HVB) gestartet. Martin S. und Nickolas D. sollen über Jahre hinweg geholfen haben, sogenannte Cum-Ex-Geschäfte abzuwickeln, die letztlich zu Lasten des Staates gingen, weil die Gewinne aus einer mehrfachen Steuererstattung kamen. Bei der Anklageverlesung wird klar: Hier kommen zwar die ersten Beteiligten der Cum-Ex-Deals vor Gericht. Doch die wahren Drahtzieher sind andere.