Meinung

Kommentar

Weil Unbekannte im November bei Bonn einen Transporter mitsamt Prüfungen aus dem Steuerberaterexamen gestohlen haben, müssen die Prüflinge nun erneut ran. Oder sie treten - ohne eigenes Verschulden wohlgemerkt - komplett von der Prüfung zurück. Es ist allerhöchste Zeit, die Digitalisierung des Examens voranzutreiben.

Umsatzsteuergesetz

Wieder einmal prokrastiniert die öffentliche Hand die eigene Steuerpflichtigkeit und wird dafür politisch belohnt: Die Umsetzung von § 2b Umsatzsteuergesetz wird um satte zwei Jahre verschoben – auf den 1.1.2025. Schon wieder: Denn bereits 2020 ist die Scharfstellung um zwei Jahre verschoben worden. Dass zudem zwei FDP-Ministerien den Vorstoß vorantreiben, verwundert doch sehr. 

Warum Steuern?

Warum Steuern? Diese Frage stellen sich vermutlich viele junge Menschen, wenn sie sich über ihre zukünftige Laufbahn Gedanken machen. Steuern gelten als trocken, langweilig und vielleicht auch ein bisschen verrufen. Wir haben Menschen gebeten, uns zu erzählen, was sie an Steuern fasziniert. Teil 2: Thomas Sendke von der Universität zu Köln.

In eigener Sache

Rutscht man im JUVE Ranking nach oben, wenn man eine Anzeige schaltet? Und welche Themen beschäftigen eigentlich die Redakteurinnen und Redakteure des JUVE Steuermarkt? Im aktuellen "Frisch serviert"-Podcast mit Prof. Dr. Christian Kaeser (Siemens) und Dr. Arne Schnitger (PricewaterhouseCoopers) stehen wir Rede und Antwort.

Global Tax Expenditures Database

Vor gut anderthalb Jahren hat Dr. Christian von Haldenwang die Global Tax Expenditures Database (GTED) ins Leben gerufen, um Steuervergünstigungen von Nationalstaaten auf globaler Ebene transparenter zu machen. Im Interview mit JUVE Steuermarkt spricht der Politikwissenschaftler über die Motivation hinter der Datenbank und darüber, wieso Steuervergünstigungen zwar oft gut gemeint, aber häufig schlecht umgesetzt sind.

  Juve Plus Unter der Lupe

Die Versagung von finalen Verlusten steht der Niederlassungsfreiheit nicht entgegen, weil es bei einer DBA-Freistellung keine Vergleichbarkeit zwischen inländischen und ausländischen Betriebsstätten gibt. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem lange erwarteten Urteil entschieden (C-538/20). Viele Fragen bleiben dennoch unbeantwortet, wie Dr. Panagiotis Dodos im Gespräch mit JUVE Steuermarkt erläutert.

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Deloitte, München, Düsseldorf, Frankfurt (Main) und Hamburg

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KMLZ, 80331 München