Steuerpolitik

Public CbCR

Zukünftig müssen Country-by-Country Reportings (CbCR) öffentlich gemacht werden – das hat die Europäische Union (EU) beschlossen. Wer davon überhaupt betroffen ist und was sich die EU davon verspricht, erläutert Axel Eigelshoven, Verrechnungspreispartner bei PricewaterhouseCoopers (PwC) in Düsseldorf, im Interview.

  Juve Plus Hannover

Nächste Runde im Streit um die Gründung einer Tax Law Clinic an der Leibniz Universität Hannover: Das Amtsgericht Hannover lehnte Ende Oktober die Gründung des Vereins für den Betrieb der Tax Law Clinic ab, wie jetzt bekannt wurde. Der Verein geht nun mit einer Beschwerde beim Amtsgericht gegen diese Entscheidung vor.

Mentoring-Programm

Seit 2007 leitet Prof. Dr. Alexander Barth das Institut für Akademische Fortbildung (IAF). Im Interview spricht der Hochschullehrer der Leuphana Universität Lüneburg über die Notwendigkeit eines privaten Mentoring-Programms für den steuerberatenden Mittelstand, die fehlende Akademisierung des Steuerrechts in Deutschland und darüber, wieso viele Studierende die Big Four erst gar nicht als Arbeitgeber in Betracht ziehen.

Ampel-Koalition

Kaum eine Frage wird derzeit so intensiv diskutiert wie die nach ‚Ampel‘ oder ‚Jamaika‘. Grüne und FDP haben in der Hand, welche Koalition Deutschland in den kommenden Jahren regieren wird. Dabei liegen beide Parteien programmatisch weit auseinander – insbesondere in der Steuerpolitik. Im Interview diskutieren Prof. Dr. Dominika Langenmayr von der Universität Eichstätt-Ingolstadt und DIW-Steuerexperte Dr. Stefan Bach über Kompromisse bei der Erbschaftsteuer, unnötig komplizierte Gesetze und darüber, wieso man nicht alles glauben darf, was in Wahlprogrammen steht.

Internationale Steuern

Deutschland und die anderen führenden Wirtschaftsmächte fordern eine schnelle Umsetzung der Reform der internationalen Unternehmensbesteuerung. Man rufe dazu auf, zügig die notwendigen Vorschriften und Instrumente zu entwickeln, heißt in der Abschlusserklärung zu dem Spitzentreffen in Rom. Es gelte sicherzustellen, dass die Reform 2023 in Kraft treten könne.

Steuergestaltung

Der Schaden durch "Cum-Ex"-Steuergeschäfte und ähnliche illegale Betrugssysteme ist Medien-Recherchen zufolge deutlich höher als bislang angenommen. Die Summe belaufe sich auf weltweit rund 150 Milliarden Euro, berichteten das ARD-Magazin "Panorama" (NDR) und das Recherchezentrum Correctiv am Donnerstag. Sie hätten die neue Summe gemeinsam mit 15 internationalen Medien recherchiert. Ursprünglich war man von rund 55 Milliarden Euro ausgegangen.

Steuerzinsen

Der seit 2014 für Steuernachzahlungen und Steuererstattungen geltende Zinssatz von sechs Prozent ist angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase verfassungswidrig. Dies entschieden die Karlsruher Richter des Ersten Senats in einem heute veröffentlichten Beschluss. Zudem ordnete das Bundesverfassungsgericht an, dass ein Teil der Steuerbescheide korrigiert werden muss.

Steuerpolitik

Immer wieder werden Stimmen laut, die höhere Abgaben über die Erbschaft- und Schenkungsteuer fordern – auch mit Blick auf großzügige und weitgehend steuerfreie Schenkungen Hochvermögender an ihre Angehörigen. Es geht alles mit rechten Dingen zu, sagt Prof. Dr. Andreas Söffing, Partner bei Flick Gocke Schaumburg. Der Bundestagsabgeordnete Jörg Cezanne und seine Partei Die Linke fordern dagegen eine erneute Erbschaftsteuerreform – und eine Vermögensteuer. Ein Streitgespräch.

Experten-Umfrage

Zum 1. Januar 2018 trat in den USA die Steuerreform „Tax Cuts and Jobs Act“ in Kraft – Präsident Donald Trump hatte das Projekt angeschoben. Bis heute laufen Diskussionen darüber, ob eine Steuerreform auch hierzulande für neuen Schwung in der Unternehmenslandschaft sorgen könnte. Im Zuge der US-Wahl gewinnen diese wieder an Aktualität. Drei Experten nehmen Stellung.

Steuerpolitik

Ende März hat der Bundesverband der Deutschen Industrie ein Positionspapier veröffentlicht und darin weitere steuerliche Anpassungen gefordert, um die Liquidität der Unternehmen in der Corona-Krise zu sichern. Im JUVE Steuermarkt-Interview erklärt BDI-Steuerchefin Dr. Monika Wünnemann, warum nun kurzfristig steuerliche Maßnahmen ergriffen werden müssen und wieso auch Compliance-Anforderungen wie die Digitalsteuer und DAC 6 erneut auf den Prüfstand gehören.