Umsätze

  Juve Plus Vorläufige Eigenverwaltung

Der Umsatzsteueranspruch für ein Unternehmen, das sich in einer vorläufigen Eigenverwaltung befindet, stellt keine Masseverbindlichkeit dar. Das hat kürzlich der Bundesfinanzhof entschieden. Das oberste deutsche Steuergericht urteilte damit zugunsten der Klägerin, dem Modehaus Jacobi. Dieses hatte gegen das zuständige Finanzamt geklagt, welches nach Insolvenzeröffnung die Umsatzsteuer aus dem Zeitraum der vorläufigen Eigenverwaltung als Masseverbindlichkeiten durch Steuerbescheid festgesetzt hatte. Jacobi hatte 2017 Insolvenz beantragt.

Markt 2019

Die 25 größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Deutschlands sind im Geschäftsjahr 2019 im Durchschnitt um 6,5 Prozent gewachsen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie des Marktanalyse-Unternehmens Lünendonk & Hossenfelder. Auffällig: Während bei den Big Four das Advisory-Geschäft mittlerweile die umsatzstärkste Säule ist, bleibt im Gesamtmarkt die Steuerberatung die wichtigste Einnahmequelle.

Ausbau in Hamburg und München

Die auf Zoll-, Außenwirtschafts- und Umsatzsteuerfragen spezialisierte Kanzlei AWB verstärkt sich mit zwei Inhouse-Experten: Frank Görtz von der Lufthansa und Michael Tomuscheit von BMW haben zum Juli als Geschäftsführer der Tochter AWB Consulting die Verantwortung für die Prozess- und Organisationsberatung sowie die Digitalisierung von Zoll- und Außenwirtschaftsthemen übernommen.

Umsatz

Falk hat ihren Gesamtumsatz im vergangenen Geschäftsjahr von 39 Millionen Euro auf 41,5 Millionen Euro steigern können. Dabei ist das Gesamtwachstum größer als das in der Steuerberatung.

Umsatzsteuern

Zum April ist Eva Sareiter als Partnerin in das Hamburger Büro von BDO gewechselt. Sareiter kommt von Ernst & Young, wo sie über 16 Jahre beschäftigt war, zuletzt als Executive Director Indirect Tax in Hamburg.

JUVE Steuermarkt exklusiv

Die 20 umsatzstärksten Steuerberatungsgesellschaften des Landes haben im Geschäftsjahr 2019 im Mittel knapp 10 Prozent mehr Einnahmen erzielt als im Vorjahr. Das ist enorm. Doch wie gut die Zeiten wirklich waren, macht erst der Blick auf die Zuwächse im Fünf-Jahres-Vergleich deutlich.

Umsatzsteuerberatung in Corona-Zeiten

Infolge der Corona-Pandemie brechen vielen Unternehmen die Einnahmen weg. Als schnelle Liquiditätshilfe bieten mehrere Bundesländer die Möglichkeit, Umsatzsteuerzahlungen zu stunden und Sondervorauszahlungen zurückzuerstatten. Eine bundeseinheitliche Regelung hierfür existiert nicht. Entsprechend hoch ist der Informations- und Beratungsbedarf. Dazu kommen weitere Themen, die die Umsatzsteuerberater in der Corona-Krise auf Trab halten.

Lünendonk-Umfrage

Die B2B-Dienstleistungsunternehmen befinden sich im Krisenmodus. Nach einer Online-Befragung des Marktforschungsunternehmens Lünendonk gaben 96 Prozent der Teilnehmer an, aktuell einen Krisenplan umzusetzen. Hauptgründe sind die zu erwartenden Umsatzverluste durch die Corona-Pandemie sowie Prozessanpassungen aufgrund von Home-Office-Regelungen oder dem Ausfall von Kundenmeetings und Veranstaltungen. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer zeigen sich zumindest in Teilen noch zuversichtlich.

Strategie von KPMG

Mit einer Umsatzsteigerung von 8,3 Prozent ist KPMG in der Steuerberatung so stark gewachsen wie seit Jahren nicht mehr. Im JUVE Steuermarkt-Interview zeigt sich Steuerchef Marko Gründig mit dem Ergebnis sehr zufrieden – und blickt trotz Corona-Krise optimistisch in die Zukunft.

Umsatz

Die fünftgrößte deutsche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO wächst hierzulande weiter kräftig. Im vergangenen Jahr stand ein Umsatz von 262,1 Millionen Euro zu Buche, das sind 8,6 Prozent mehr. In der Steuer- und Rechtsberatung knackte BDO die 100-Millionen-Euro-Marke.

Umsatz

Mazars ist weiterhin auf Wachstumskurs: Im vergangenen Geschäftsjahr 2018/2019 verzeichnete die Next-Ten-Gesellschaft in Deutschland ein Wachstum um insgesamt 10,4 Prozent und erwirtschaftete damit einen Umsatz von 158 Millionen Euro.