Big Four

Digitalisierung

Die Digitalisierung beeinflusst die Umsatz-, Kosten- und Preiskalkulation vieler Steuerberatungsgesellschaften massiv und fordert ihr Geschäftsmodell heraus. Philipp Biermann, Senior Partner bei der Strategieberatung Simon-Kucher & Partners, rät: Steuerberater sollten offen sein für flexible und innovative Lösungen – und für eine andere Verkaufskultur.

Umsätze 2020

Erstmals hat JUVE Steuermarkt die Kennzahlen der 30 größten Steuereinheiten Deutschlands recherchiert und analysiert. Das Ergebnis: Im vergangenen Geschäftsjahr erzielten die einnahmestärksten Gesellschaften insgesamt einen Umsatz von mehr als 3,1 Milliarden Euro, wobei jede Gesellschaft ihren 2020er Umsatz im Schnitt um 7,8 Prozent steigern konnte.

Würfel gefallen

Nach Informationen von JUVE Steuermarkt wird der Münchner Partner Alexander Reiter neuer Steuerchef von Ernst & Young in Deutschland. Er folgt damit auf den Hannoveraner Partner Dr. Henrik Ahlers, der vor einigen Wochen die Funktion des Country Managers übernommen hat.

Transaktionssteuern

Nachdem sich im M&A-Markt bereits im Jahr 2019 eine kleine Delle aufgetan hatte und sowohl die Anzahl der Deals als auch das Dealvolumen gegenüber den Vorjahren leicht abnahm, setzte sich dieser Trend in 2020 nicht nur fort, sondern verschärfte sich. Der Grund: natürlich die Corona-Pandemie. Doch anders als zu Zeiten der Finanzkrise im Jahr 2008 erholte sich der Markt recht schnell wieder.

Düsseldorf

Zum Juli heuert Dorothee Heiner als Direktorin im Düsseldorfer Büro von Ernst & Young an. Die Steuerberaterin kommt von PricewaterhouseCoopers, für die sie als Senior Managerin tätig ist.

JUVE Handbuch Steuern

Ob im Norden, Süden, Osten oder Westen: Die Coronakrise hielt Akteure im Steuermarkt bundesweit in Atem. Die Beratungshäuser sind, anders als viele ihrer Mandanten, weitgehend unbeschadet durch die Krise gekommen. Obwohl die Akquise von Neugeschäft schwieriger geworden ist, wie viele Berater berichten, waren die meisten mit Bestandsgeschäft sowie mit Sonderfragen im Zusammenhang mit den Coronamaßnahmen in allen Teilen des Landes gut beschäftigt. Und auch sonst gab es keinen Stillstand: Personalwechsel, Fusionen und neue steuerrechtliche Fragestellungen bewegten die Beratungsgesellschaften in allen Regionen.

  Juve Plus Joint Venture mit VW

Brose und VW wollen einen Global Player für Sitztechnik erschaffen. Der fränkische Autozulieferer beteiligt sich dafür zur Hälfte an der Volkswagen-Tochter Sitech. Auf dem hart umkämpften Markt für Fahrzeugsitze solle das neue Gemeinschaftsunternehmen seinen Umsatz in den kommenden zehn Jahren auf 2,8 Milliarden Euro verdoppeln, heißt es.

Finanzsteuern

Die steuerliche Beratung von Finanzinstitutionen bleibt angesichts zunehmender Auslagerungstendenzen in der Branche ein attraktives Feld – entsprechend flott dreht sich das Personalkarussell. Jetzt hat PricewaterhouseCoopers mit Marcel Tschatsch einen der vielversprechendsten Jungpartner in diesem Segment geholt. Er kommt von KPMG und fängt im Oktober bei der Big-Four-Konkurrentin an.

JUVE Handbuch Steuern

Heute erscheint die vierte Ausgabe des JUVE Handbuch Steuern. Aus den insgesamt 3.246 Gesprächen, die JUVE Steuermarkt mit Beratern in Kanzleien und Beratungsunternehmen, Mandanten und Behördenvertretern geführt hat, ergibt sich ein erstaunlich positives Bild: Denn Steuerspezialisten hatten im vergangenen Jahr alle Hände voll zu tun – trotz und auch wegen der Pandemie.

Ein bisschen Neuland

Die britische Anwaltskanzlei Allen & Overy verbreitert den Bereich ihrer steuerlichen Compliance-Beratung. Dafür holt sie Ellen Birkemeyer von KPMG, eine bekannte Spezialistin für Tax Compliance Management Systeme. Sie steigt bei der Großsozietät als Partnerin im Düsseldorfer Büro ein. Wann genau der Wechsel stattfinden wird, steht noch nicht fest.

  Juve Plus Anflug auf die Börse

Der Münchner Elektro-Flugtaxi-Hersteller Lilium bereitet den Gang an die Börse vor. Dafür habe Lilium mit der US-Mantelgesellschaft Qell Acquisition eine Fusion vereinbart, teilte das Unternehmen mit. Die Lilium-Stammaktie soll an der US-Technologiebörse Nasdaq notiert werden. Das Unternehmen erwarte aus der Ausgabe von Aktien und aus treuhänderisch verwalteten Barmitteln 830 Millionen Dollar, also umgerechnet 707 Millionen Euro.