Umsätze

Deutsche Geschäftszahlen

Als letzte der Big-Four-Gesellschaften hat KPMG ihre Umsatzzahlen bekanntgegeben. Die Einheit hat in Deutschland 2,17 Milliarden Euro Gesamtleistung erwirtschaftet – ein Plus von 9,1 Prozent. Während die Prüfung und vor allem das Consulting-Geschäft stark zulegten, fiel das Wachstum in der Steuer- und Rechtsberatung eher mau aus. 

Umsätze

Nach PricewaterhouseCoopers (PwC) und Deloitte hat nun auch Ernst & Young (EY) ihre Umsatzzahlen für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. Der Branchenprimus konnte seinen Gesamtumsatz in Deutschland wieder steigern. Der Steuer- und Rechtsbereich sowie die Strategieberatung legten ordentlich zu, Consulting feiert ein außerordentliches Plus. Sorgenkind wird der Wirtschaftsprüfungsarm.

Umsätze in Deutschland

PricewaterhouseCoopers (PwC) blickt auf ein starkes Geschäftsjahr mit Rekordgesamtleistung zurück. Allerdings: Tax & Legal lieferte von allen Geschäftsbereichen das geringste Wachstum. Das Geschäftsjahr war zudem geprägt von Wechseln auf der Vorstandsebene.  

Umsatz

Als erste der Big-Four-Gesellschaften hat Deloitte ihre Umsatzzahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2021/22 in Deutschland veröffentlicht. Mit einem Wachstum von 23,6 Prozent kommt Deloitte nun auf einen Gesamtumsatz von 1,92 Milliarden Euro. Damit ist sie der unmittelbaren Wettbewerberin KPMG sehr dicht auf den Fersen. Deloitte ist über alle Geschäftsbereiche hinweg stark gewachsen, konnte aber vor allem im Consulting einen enormen Zuwachs melden.

Umsatz

WTS hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 203 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit legte das Beratungshaus um 11 Prozent zu (Vorjahr: 183 Millionen Euro). Mit 167 Millionen Euro schlug dabei die Steuerberatung zu Buche, die um 12 Prozent wuchs. Über alle Geschäftsfelder hinweg ist die Digitalberatung mittlerweile einer der größten Wachstumstreiber. 

Lünendonk-Ranking

Erneut hat das Marktforschungsinstitut Lünendonk & Hossenfelder die Umsätze der 25 größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bekannt gegeben. Gewinner sind demnach die Next Six bzw. Next Seven, Verlierer die Big Four. Die Steuerberatung zeigte sich mal wieder dynamischer als andere Geschäftsbereiche - zumindest punktuell. Einer möglichen Aufspaltung von Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung erteilten die anwesenden Beratungsvertreter auf der Pressekonferenz eine klare Absage.

JUVE Umsätze Steuern

Die Auftragsbücher sind voll, die Umsätze steigen: Auf den ersten Blick geht es dem Steuermarkt blendend. Doch ein näherer Blick auf die Zahlen ist beunruhigend. Vor allem mittelständischen Einheiten sollte die Entwicklung zu denken geben, wie eine exklusive Auswertung der 30 umsatzstärksten Steuerberatungsgesellschaften von JUVE Steuermarkt zeigt.

Umsätze

Nun hat auch Ebner Stolz Mönning Bachem seine offiziellen Geschäftszahlen veröffentlicht. Mit einem Gesamtwachstum von knapp sieben Prozent hat die Next-Six-Gesellschaft die 300-Millionen-Euro-Marke geknackt. In der Steuer- und Steuerrechtsberatung fiel das Wachstum allerdings wesentlich magerer aus.

Geschäftsentwicklung

Flick Gocke Schaumburg bleibt aller Voraussicht nach erste Verfolgerin der Big Four im Wettbewerb der umsatzstärksten Steuereinheiten Deutschlands: Im vergangenen Geschäftsjahr hat die steuerzentrierte Großkanzlei insgesamt knapp 11 Prozent mehr erwirtschaftet als im Jahr davor.

Datev

Der IT-Dienstleister Datev hat die vorläufigen Umsatzzahlen für 2021 bekanntgegeben. Die Genossenschaft wuchs erneut stärker als im Vorjahr – und das durch die Bank weg. Sorgen bereitet Datev-CEO Dr. Robert Mayr das hohe Arbeitsaufkommen der Mitglieder, die an ihrer Belastungsgrenze arbeiten.

Geschäftsentwicklung

Die seit Jahren wachsende Next-Six-Gesellschaft Warth & Klein Grant Thornton (WKGT) hat das vergangene Geschäftsjahr erneut mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Insgesamt verbuchte sie zum 30.09.2021 einen Umsatz von 169,3 Millionen Euro, was einem Plus von über 15 Prozent entspricht.